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Verkannt werden – mit Gefühlen der Ohnmacht und Wut richtig umgehen

spiegel groß
Eine befreundete Familie von uns entschied vor einigen Monaten, ein Jahr ihres Lebens zu verschenken – für Kinder, die von ihren Eltern verstoßen wurden oder sie auf tragische Weise verloren haben. Sie machten sich auf den Weg nach Afrika, um dort ein Kinderheim für Waisen mit aufzubauen. Unbezahlt. In ihrem Blog berichten sie regelmäßig über dieses Projekt.

Ich erinnere mich, wie unser Freund schon vor Jahren von diesem Lebenstraum erzählte. Geschichten von benachteiligten Kindern haben ihn stets unglaublich berührt. Für sie wollte er irgendwann einmal etwas wirklich Gutes bewegen. Solche Ambitionen haben sicherlich einige von uns. Aber wieviel Mut, Engagement und Hingabe gehören dazu, solch einem Traum auch entgegen vieler Widerstände wirklich Taten folgen zu lassen?!

Stichwort Widerstände: Da sind wir mitten im Thema, das mich beschäftigt. Ich las nämlich dieser Tage davon, dass unseren Freunden Geldmacherei, Effekthascherei und ähnlich Übles vorgeworfen wurde, als sie auf Facebook von einem sehr traurigen Schicksal eines Geschwisterpaares berichteten. Puh. Das sitzt! Wer unsere Freunde kennt, weiß, dass man bei ihnen mit solchen Anklagen einfach sowas von daneben liegt. Diese Vorwürfe sind vollkommen unberechtigt und tuen weh. Aber wie reagiert man da, wenn man derart verkannt wird?

Da kommen in mir direkt Erinnerungen hoch. Vor etlichen Jahren hatte auch ich eine Lektion in Sachen Verkannt Werden und dem Umgang damit zu lernen. Ein Vorgesetzter warf mir damals vor, einen iPad entwendet zu haben. Das machte mich total sprachlos – nein, eher ohnmächtig und hilflos. Wie sollte ich nachweisen, dass das eine Behauptung ist, die auf Lügen fußt? Wie konnte es sein, dass ich so verkannt wurde? Der Ohnmacht folgte Ärger, Wut, Angst, Sorge, Trauer. Irgendwann wurde daraus Hass. Mein Körper schlug Alarm. Kein Wunder, denn Hass schadet in erster Linie uns selbst und nicht dem, den er eigentlich gelten soll.

Emotionen sind menschlich aber kein Freibrief

Zunächst einmal: es ist total menschlich, mit Wut, Ärger und anderen negativen Emotionen zu reagieren, auch wenn das nicht immer weise ist. Unberechtigt angeklagt zu werden, trifft einen einfach in Mark und Bein. Ja, und man kann sich sicherlich auch juristischen Beistand suchen, mit harten Sprüchen zurückschlagen und anderes mehr. Aber ist das klug? Und hilft einem das wirklich?

Ich denke nein. Das Eine ist zwar, dass heftige Gefühle in derartigen Situationen menschlich sind. Das Andere jedoch: sie sind kein Freibrief für Aggression und Feindseligkeit in ihren verschiedenen Abstufungen. Unser Freund in Afrika reagierte nach dem ersten Schock mit einem Lächeln. Er schrieb: „After thinking about the situation for a while, I started to smile. We must be doing something right“. Damit ist kein herablassendes Lächeln gemeint, sondern eine Art Unbeschwertheit oder Erleichterung, die in einem wächst, wenn man erkannt hat, dass man sich nichts vorzuwerfen hat. Und dass der Gegenwind eher eine Folge von Neid, Unverständnis oder mangelndem Wissen ist. Ich finde: Lächeln ist eine gute, weise Lösung, um Bitterkeit und Zwietracht zu trotzen.

Nützliche Strategien wenn du verkannt wirst

Aus meiner Sicht und aus meiner Erfahrung aus Beratungsgesprächen mit Klienten sind in solchen Situationen aber noch zwei weitere Strategien sehr nützlich:

1.) Prüfe dein Gewissen! – Heißt: bist du mit dir und deinem Handeln im Reinen? Dann atme einfach mal durch, lass den ersten Schwall der Emotionen vorüberziehen und sammle dann einfach die Fakten, um sachlich ins Gespräch gehen zu können. Wenn du ohne Scham, Hochmut und Anklage in den Spiegel schauen kannst, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass du auf dem richtigen Weg bist.
Meldet sich dein Gewissen jedoch – egal ob laut oder leise –, dann bring den Teil der Sache in Ordnung, den du zu verantworten hast! Nobody is perfect. Jeder von uns macht mal Fehler.

2.) Vergib! – Die etwas aus der Mode gekommene Vergebung hilft vor allem dir selbst. Bitte verwechsele Vergeben aber nicht mit Vergessen! Vergessen bedeutet, etwas aus seinen Gedanken zu streichen. Verzeihen oder Vergeben heißt hingegen, loszulassen – jegliche Rachegedanken, das Recht auf Vergeltung, das Recht darauf, seinem Ärger mal so richtig freien Lauf zu lassen – ohne Rücksicht auf Verluste. Es bedeutet auch darauf zu vertrauen, dass am Ende die Wahrheit siegt.
Wenn du also jemandem vergibst, der dir unberechtigte Vorwürfe macht (aber übrigens nicht nur dann) macht es dich frei. Du musst dich dann nicht mehr in dem Sumpf negativer Gefühle suhlen, kannst aufrecht deinen Weg weitergehen, klug und deeskalierend (re)agieren. Letztlich wird man verkannt, weil man eben nicht richtig gekannt wird. Aus Unwissenheit eben. Und Unwissenheit kann man doch verzeihen, oder?

Sei mutig, sei echt, sei einzigartig!
Deine Beate


#wissenwasmirwichtigist. DER BLOG FÜR KLARHEIT, ORIENTIERUNG UND PERSÖNLICHKEIT.

Ostern – die Suche deines Lebens

Wonach suchst du eigentlich in deinem Leben? Nach Erfüllung im Job? Glück in der Liebe? Sinn und Berufung? Nach Ruhe und Frieden? Erfolg und Anerkennung? Nach Spaß und dem ultimativen Kick? Einem Zuhause, Familie und dem Gefühl dazuzugehören?

Wir alle befinden uns in irgendeiner Weise auf der Suche nach etwas – egal ob bewusst oder unbewusst. Und wenn wir nach langer Suche dann meinen etwas gefunden zu haben, was unser Bedürfnis stillt, stellen wir irgendwann ernüchternd fest, dass es doch nicht so ganz das war, wonach wir im Kern gesucht haben. Was folgt, ist die erneute Suche.

Ostern: Die Suche deines Lebens

Um Ostern herum geht es auch sehr viel ums Suchen. Da dreht sich alles ums Geschenke-für-die-Liebsten-aussuchen, Ostereier-suchen, den-Menüplan-für-die-Gäste-aussuchen, ggf. die-Kirche-aufsuchen, den-richtigen-Urlaubsort-zur-Flucht-vor-der-Verwandtschaft-suchen.

Ich denke, dass uns die ernsthafte Suche unseres Lebens immer wieder zu den Ereignissen rund um Ostern führen wird. Ich bin davon überzeugt, dass Ostern die Antwort auf die Höhen und Tiefen unseres Lebens ist. Auf sämtliche Fragen, die unsere Seele tief bewegen. Damit meine ich nicht etwa das Ostern, so wie es vielerorts zelebriert wird: mit Geschenken, X-Gänge-Menüs, Osterfeuer, Konsum, Ferien & Co. All das hat seine Berechtigung – keine Frage. Das Ostern, das ich meine, ist das, von dem die Bibel berichtet. Dieses Ostern hat mit unserem Leben und den Herausforderungen unseres Alltags nämlich sehr viel zu tun.

Ostersamstag als Sinnbild für Krisenzeiten

Schon als Kind hab ich mich gefragt, wozu es eigentlich den Ostersamstag gibt. Der war irgendwie stets langweilig und hatte für mich so wenig Sinn ergeben. Als ich vor einiger Zeit das Buch „Zwischenland“ von Jeff Manion las, verstand ich, dass der Ostersamstag ein Sinnbild für die schwierigen Zeiten im Leben sein kann, in denen wir Frust, Stagnation, Enttäuschung, Trauer u.ä. erleben.

Wenn du aktuell in solch einer Lebensphase stecken solltest, kann ich dir dieses Buch wärmstens empfehlen. Wenn nicht, dann merke dir auf jeden Fall folgendes: „Ostersamstag-Erfahrungen“ (also krisengeschüttelte Zeiten), in denen wir nicht wissen, ob und wann sie vorüber gehen, können wir Menschen in Persönlichkeit und Charakter am intensivsten reifen. Ostersamstag-Zeiten können also ein wahrer Schatz für dich und deine Zukunft sein.

Entscheidend ist, was du draus machst

Es kommt daher entscheidend darauf an, wie du mit deinem Ostersamstag/deiner Krise umgehst. Verschläfst du deinen „Ostersamstag“ (wurschtelst du dich so irgendwie durch deine Krise)? Oder bereitest du dich auf das Morgen (die Zeit danach) vor, indem du z.B. deine Prioritäten überdenkst und deine Weichen im beruflichen oder privaten Leben neu stellst?

Ich wünsche dir wunderschöne Osterfeiertage!

Sei mutig, sei echt, sei einzigartig!

Deine Beate

 


#wissenwasmirwichtigist. DER BLOG FÜR KLARHEIT, ORIENTIERUNG UND PERSÖNLICHKEIT im Beruf- und Privatleben

 

Jahresziele clever festlegen: In 4 Schritten zur Ziellandkarte


Erstellen einer Ziellandkarte mithilfe eines Mindmaps

Gerade zum Jahresbeginn spricht fast jede*r über gute Vorsätze, neue Ziele und Pläne. Häufig werden sie leider nur halbherzig geäußert oder viel zu schwammig formuliert. Und auch trotz manch ernst gemeinter Absichten ist es immer wieder ernüchternd, wie schnell alle guten Vorhaben im Alltag in Vergessenheit geraten oder in eingeschliffenen Gewohnheiten versickern – als seien sie nie da gewesen.

Ich kenne das aus meinem Leben und höre die Klagen meiner Klienten*innen darüber regelmäßig in meinen Coachings. Nicht nur zum Jahreswechsel, sondern immer dann, wenn es um die Umsetzung von Zielen geht. Was mir aus diesem Dilemma herausgeholfen hat, ist eine Methode, die ich meinen Lesern*innen hier ans Herz legen will: Das Erstellen einer Ziellandkarte mithilfe eines Mindmaps.

Unter einem Mindmap versteht man eine kreative Methode, um Gedanken, Pläne und Projekte o.ä. zu sammeln, zu sortieren  und weiterzuentwickeln. Durch das Notieren einzelner Gedanken entsteht eine Gedächtnislandkarte – eine Art Baumdiagramm oder wurzelähnliches Geflecht aus Hauptkategorien und zugeordneten Unterkategorien.

Heutzutage gibt es gute Mindmap-Softwareprogramme (z.B. FreeMind, Mindmanager, Mindmeister) und Apps, die sich auch für die Definition von Zielen prima eignen. Die traditionelle Zettel-und-Stift-Variante ist jedoch ebenso gut und nach meinem Geschmack sogar etwas persönlicher.

Vorteile eines Mindmaps bei der Zielklärung

Die wesentlichen Vorteile deines Mindmaps gegenüber üblichen Listenformaten, mit denen man freilich auch seine Ziele festhalten kann, sind meiner Erfahrung nach folgende:

  • Ein Mindmap lässt sich sehr flexibel und individuell gestalten – auch bei nachträglich notwendigen Ergänzungen oder Korrekturen ist die Handhabung total unkompliziert.
  • Sowohl Ziele als auch Maßnahmen für deren Umsetzung können in nur einer Übersicht visuell dargestellt werden. Die Visualisierung erhöht dabei deutlich Merkfähigkeit, Motivation und Verbindlichkeit.
  • Priorisierungen und Querverbindungen zwischen einzelnen Zielen oder Maßnahmen lassen sich z.B. mittels optischer Hervorhebungen unkompliziert darstellen.
  • Die so gesteckten Ziele kann man sich z.B. als individuell gestaltetes Poster daheim oder im Büro aufhängen und sich davon im Jahresverlauf immer wieder anspornen lassen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese Methode total hilfreich ist, um seine Ziele zügig und konzentriert zu definieren und festzuhalten. Sie hilft dabei, das Jahr bewusster anzugehen und erfolgreicher zu gestalten. Wenn du es also satt hast, dass deine Ziele und Vorsätze bereits in den ersten Januarwochen verpuffen und es dir enttäuschend oft misslingt, sie in die Tat umzusetzen, dann nutze meinen 4-Schritte-Plan für deine Jahresziele. Schnapp dir ein großes Blatt Papier (DIN A3 oder DIN A2) und mehrere Stifte in verschiedenen Farben oder statte dich mit einer passenden App oder Software aus. Sorge dafür, dass du mal 45-60 Minuten ungestört bist, mach es dir gemütlich und los geht’s:

Erster Schritt: Relevante Lebensbereiche definieren (5-10 min)

Schreibe als erstes in die Mitte des Papiers deinen Namen und die Jahreszahl. Nun werde dir darüber klar, welche Lebensbereiche für dich wichtig sind. Überlege: Welche Bereiche sind aktuell für mich relevant? Und gibt es eventuell neue Bereiche, die künftig zusätzlich meine Aufmerksamkeit benötigen werden (z.B. weil du planst umzuziehen; nach einer Arbeitspause oder nach Beendigung eines Studiums mit einem (neuen) Job durchstarten willst  oder weil du eine eigene Familie gründen willst)?

Typische Bereiche sind bspw.: Job, Familie/Kinder, Partnerschaft/Ehe, Freundschaften/Verwandte/Soziale Kontakte, Gesundheit/Fitness, Spiritualität/Glaube, Freizeit/Hobby/Persönlicher Freiraum, Ehrenamtliches Engagement, Finanzen. Notiere alle für dich wichtigen Bereiche kreisförmig um deinen Namen herum angeordnet, wie beispielsweise auf dieser Skizze:
Diese Lebensbereiche sind in deinem Mindmap nun die ‚Hauptkategorien‘. Viele Lebensbereiche lassen sich in der Regel in einzelne Unterbereiche aufteilen. So z.B. der Lebensbereich „Freundschaften/Soziale Kontakte“ in die Unterkategorien „Studienfreunde“, „Sportfreunde“ und „Kollegen“ etc. Es ist wichtig, dass du die für dich wichtigen Unterkategorien hier ebenfalls direkt aufschreibst.

Zweiter Schritt: Ziele sammeln (15-20 min)

Wenn nun deine Lebensbereiche mit ihren Unterbereichen feststehen, gehst du im nächsten Schritt gedanklich jeden Lebensbereich einen nach dem anderen durch. Frage dich dabei: Gibt es etwas, was ich in diesem Bereich meines Lebens ändern will? (Nicht in jedem Bereich wird dies der Fall sein – dann brauchst du dir dazu nichts zu notieren). Wenn dies jedoch der Fall ist – was genau ist dir wichtig? Was willst du hier genau anders machen? Wofür willst du Zeit, Kraft, Geld und andere Ressourcen einsetzen? Sammle all deine Zielgedanken schriftlich und ordne sie dem/n zugehörigen Lebensbereich(en) zu.

Dabei ist es wichtig, dass du alles aufschreibst, was dir in den Sinn kommt, ohne (!) zu lange zu grübeln und ohne jetzt schon irgendwas auszusortieren, weil etwas z.B. angeblich aus irgendwelchen Gründen eh nicht erreichbar sei. Streichen kannst du später immer noch.

Manchmal gilt ein Ziel auch für mehrere Bereiche. Dann hast du zwei Möglichkeiten: entweder du schreibst dasselbe Ziel mehrmals zu jedem Lebensbereich, den es betrifft. Oder du skizzierst z.B. durch farbige Querverbindungen, welche Bereiche involviert sind.

Dritter Schritt: Ziele priorisieren (5-10 min)

Gefahr droht jetzt, wenn du dich verzettelst. Das bedeutet, wenn du dir zu viel auf einmal vornimmst oder sich einzelne Ziele gegenseitig widersprechen. Man kann z.B. nicht einen Kochkurs für die traditionelle deutsche Hausmannskost besuchen und sich gleichzeitig das Ziel stecken, innerhalb  von 3 Monaten 15 Kilo abzunehmen. Du wirst vermutlich auch nicht eine Weiterbildung durchziehen können, wenn deine Partnerschaft auf der Kippe steht und du eigentlich die Unterstützung deines Partners benötigst, damit Haushalt & Kinder nicht während deiner Weiterbildung zu kurz kommen.

Daher ist es im dritten Schritt der Erarbeitung deiner Ziellandkarte wichtig, dass du nun priorisierst. Markiere die Ziele, die für dich absolute Priorität haben. Frage dich, für welche dieser Vorhaben es sich aus deiner Sicht wirklich lohnt, sich einzusetzen, mehr an Zeit, Geld, Aufmerksamkeit etc. zu investieren als bisher? Welche Dinge müssen und dürfen im selben Zeitraum mal für eine Weile hintenangestellt werden? Gib dir bewusst die Erlaubnis, das eine zu tun und etwas anderes zu lassen!

Für den Einen sind es vielleicht 1-2 Prios. Für den Anderen ggf. 7-8. Das kommt immer auf den Umfang des erforderlichen Invests an, der an das Ziel geknüpft ist. Eine einheitliche Faustregel gibt es hier nicht. Bedenke aber: Besser du konzentrierst dich für einen festgelegten Zeitraum auf nur wenige Ziele und nimmst dir die nächsten vor, sobald du die ersten abhaken konntest. Markiere deine wichtigsten Ziele farbig, mit einem Sternchen oder ähnlichen Hervorhebungen, die dir freundlich ins Auge stechen.

Vierter Schritt: Maßnahmen festlegen  (15-20 min)

Nun ist es so, dass die meisten Ziele nicht von heute auf morgen erreichbar sind. Bei vielen Zielen, die wir uns stecken, sind mehrere kleinere oder größere Schritte notwendig, um sie Realität werden zu lassen. Hier ist es total hilfreich, mal kurz innezuhalten und sich vorzustellen, man würde mit einer Zeitmaschine ein paar Monate in die Zukunft reisen Denk dich in die Situation hinein, in der du dein Ziel bereits erreicht hast: Welche Zwischenschritte oder Maßnahmen waren rückblickend notwendig, um so weit gekommen zu sein? Gibt es bestimmte Menschen, die dich dabei unterstützt oder ermutigt haben? Welche Hindernisse hieß es auszuräumen? Welche Gedanken o.ä. haben „rückblickend“ dich in Zeiten besonderer Herausforderungen geholfen dran zu bleiben? Welche Anstrengungen hast du unternommen, um deinem Ziel Schritt für Schritt näher zu kommen? Leite daraus deine erforderlichen Maßnahmen ab und notiere sie jeweils neben deinen Unterkategorien.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung:

Christian arbeitet als Personaler in einem mittelständischen Unternehmen. Im neuen Jahr will er sich beruflich weiterbilden, um für die Veränderungen in seiner Branche besser gerüstet zu sein und seinen Arbeitsplatz gewissermaßen zu sichern. Seiner Hauptkategorie, dem Lebensbereich „Beruf“, ordnet er u.a. die Unterkategorie „berufliche Weiterbildung“ zu. Dazu gehören für ihn aktuell die Ziele „Fortbildung Arbeitsrecht“  und „HR-Fachwissen aktualisieren“.

Diese konkretisiert er mit folgenden Maßnahmen: a) mit dem Chef über mögliche finanzielle Unterstützung für die Fortbildung sprechen – bis Ende März , b) Recherche nach regionalen Wochenendseminaren zum Thema Arbeitsrecht – bis Ostern c) Besuch von zwei Wochenendseminaren zum Thema Arbeitsrecht bis Ende 2017, d) Abo der Fachzeitschrift XYZ einrichten – bis Ende Januar 2017, e) monatlich 3 Stunden Zeit zum Lesen von Fachartikeln einplanen, f) Messebesuch bei Messe XY im September 2017.

Du verstehst, worum es hier geht, oder? Wenn du herausfinden willst, WIE du an deinem Ziel dran bleibst und es konkret erreichen kannst, solltest du vom erwünschten Ergebnis aus rückwärts denken und die erforderlichen Zwischenschritte bereits bei der Zieldefinition festhalten. Wo immer es geht, lege dich konkret fest, d.h. setze dir genaue Termine oder Fristen bis wann du welches Ziel erreicht haben willst. Schreib dir das genaue Datum (ggf. in einer anderen Farbe) direkt dazu, so wie es Christian in meinem Beispiel auch getan hat.

Mach dich am besten direkt dran und gestalte deine eigene Ziellandkarte! Du wirst sehen: Das Zielestecken und v.a. das Dranbleiben wird so gleich ein großes Stück leichter. Lass dein Werk nun auf dich wirken und mach dich an die Umsetzung. Ich wünsch dir viel Erfolg und Spaß mit deiner Ziellandkarte!

 

Sei mutig, sei echt, sei einzigartig!

Deine Beate

 

Weitere Tipps und Impulse für gute Zielsetzung findest du übringes auch hier und hier.


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Was Geschenke und Ziele miteinander gemeinsam haben

Ziele sind nichts für mich

Dieser Tage hatte ich einige interessante Unterhaltungen zum Thema Ziele. So manches Mal hörte ich dabei Aussagen, wie „Ach weißt du, das mit den Zielen ist nicht so mein Ding. Das ist mir irgendwie zu trocken.“ Oder „Das Zielestecken ist mir viel zu mühsam. Ich glaube, das ist wohl eher was für andere aber nix für mich.“ Und  „Es bringt doch eh nichts, sich Ziele zu stecken. Umso größer ist die Enttäuschung, wenn man es dann nicht schafft.“

Diese Sätze brachten mich zum Nachdenken. Es ist ja durchaus mutig einzugestehen, dass man damit so seine Mühe hat, nicht wahr? Wer traut sich schon, das so einfach zu sagen, wo es in manchen Kreisen ja fast zum guten Ton gehört, große Pläne zu schmieden und mit ihnen herumzuprahlen?! Vor allen Dingen macht es mich jedoch betroffen, wenn Menschen das Zielestecken, das Planen und Träumen aufgegeben haben – oft aufgrund von Enttäuschungen, schlechten Vorbildern oder weil die Erwartungen anderer als die eigenen Ziele tituliert wurden. Verständlich, wenn man dem Ganzen dann nichts Gutes oder gar Begeisterndes abgewinnen kann.

Ziele sind wie Geschenke

Und trotzdem kann ich das nicht einfach so stehen lassen. Das liegt wohl daran, dass ich davon überzeugt bin, dass viele sich durch diese resignierende Denkweise unzählige Chancen im Leben verbauen. Und soll ich dir etwas verraten? Ja, Ziele machen manchmal den Eindruck, als kämen sie etwas trocken, langweilig, verstaubt oder wie eine schwere Last daher. Wenn dies so ist, liegt es fast immer daran, dass es nicht wirklich DEINE Ziele sind, sondern die der anderen, für die du dich hast instrumentalisieren lassen. Ziele, die dir andere zuschreiben, rufen nämlich leider all zu häufig Druck, Frust und Enttäuschung hervor. Oder es sind halbherzige Wünsche, die weder das Potential haben, dich vom Hocker zu reißen noch ungeahnte Motivation und Kräfte in dir hervorzurufen. Wenn du dir deine RICHTIGEN Ziele steckst, wirst du erkennen: Ziele sind eigentlich so etwas wie Geschenke.

„Häh?“, fragst du jetzt vielleicht… Ich will es dir erklären: Bestimmt hast du schon einmal ein etwas einfach verpacktes oder langweiliges Geschenk bekommen. Hast du dann gedacht: „Ach das ist mir zu langweilig es auszupacken, können ja die anderen machen“? Natürlich nicht. Du hast es dennoch ausgepackt. Oder wenn ein Geschenk für dich sehr, sehr groß ausfiel – hast du dann gesagt: „Oh Mann, das Päckchen auszupacken ist mir jetzt aber zu mühsam und zu kompliziert. Das ist nix für mich“? Ich bin mir sicher, dass dich entweder die menschliche Neugierde oder wenigstens der Anstand in dir zum Auspacken getrieben haben – ganz egal, wie das Geschenk daherkam.

Genauso wie du kein Geschenk unausgepackt lassen würdest, solltest du die in dir existierenden Ziele, Träume und Pläne herausholen. Weil es sich lohnt! Und weil es Spaß macht!

Es kommt nicht auf die Größe an – oder doch?

Ich will dich jetzt einmal bitten etwas zurückzudenken – an die vielen schönen Geschenke, die du in deinem Leben schon bekommen hast. Welche waren die besten, die man dir gemacht hat? Was hat dich so richtig glücklich gemacht?
Ich wette mit dir, es waren nicht unbedingt die, die am allergrößten waren und es ging unterm Strich auch nicht darum, die allermeisten Präsente zu bekommen, oder? In der Regel lassen uns die Geschenke wirklich glücklich sein, die unsere Herzenswünsche erfüllen. Es sind meistens die Geschenke, die beispielsweise unsere Geschicklichkeit und Ausdauer herausfordern, die an Verantwortung geknüpft sind und die uns anderen Menschen näher bringen. Manchmal sind es auch die kleinen Geschenke, denn diese entpuppen sich oft als die kostbarsten.

Mit den Zielen ist das ganz ähnlich. Lass dich nicht von Ihrer vielleicht langweiligen oder seltsamen Verpackung täuschen. Die Ziele, die dich im Herzen richtig bewegen, sind die, für die es sich lohnt, besondere Anstrengungen in Kauf zu nehmen. Es geht nicht darum, die eigenen Ziele mit denen der anderen zu vergleichen und die größten Ziele von allen zu haben. Ganz im Gegenteil – jeder kleine Schritt in Richtung Ziel ist kostbar. Darum lohnt es sich ja auch so sehr, sich kleine Zwischenziele zu stecken. Aber Achtung: Sind deine Ziele zu mini, werden sie dich nicht ausreichend motivieren, sie überhaupt anzupacken. Das ist wie mit einem eher lieblosen Geschenk, dessen Schenker sich nicht die Mühe gemacht hat darüber nachzudenken, was dem zu Beschenkenden wirklich Freude machen würde und ihm dann irgendetwas schenkt, was er selbst nicht mehr gebrauche konnte oder zufällig im Sonderangebot war. Sind deine Ziele zu winzig, bekommst du am Ende einen Staubfänger – eben etwas, was du nicht wolltest. Du siehst: es kommt bei den Zielen irgendwie schon auf die richtige Größe an.

Weniger ist mehr

Es macht übrigens auch nicht glücklicher, die allermeisten Ziele zu haben – denn zu viele Ziele auf einmal überfordern einen Menschen und lähmen ihn gar. Mit zu vielen Dingen, die wir gleichzeitig auf dem Radar haben, verzetteln wir uns. Erfolgversprechender ist es, wenn du dir zwei oder drei richtig lohnenswerte Ziele vornimmst und dafür dann alles gibst. Dann kannst du dich nämlich gut darauf konzentrieren, Ablenkungen trotzen und dich sowohl über den Weg zum Ziel als auch am erreichten Ziel freuen. Das ist wie mit den Geschenken – lieber nur ein richtig tolles, als viele, die man sich gar nicht gewünscht hat.

Ich bin davon überzeugt:  Das mit den Zielen sollte man – genau wie das Geschenkeauspacken – nicht den anderen überlassen.  Ziele und Geschenke die Sinn stiften, haben gleichermaßen viel mit Verantwortung, Ausdauer und Anstrengung zu tun. Gute Geschenke zu finden, kann ebenso herausfordernd sein, wie lohnenswerten Zielen auf die Spur zu kommen. Klar, Geschenke machen einem meistens andere, aber Ziele schenkt man sich am besten selbst. Darum frage ich dich: Mit welchen Zielen beschenkst du dich in diesem Jahr?

Sei mutig, sei echt, sei einzigartig!

Deine Beate

 


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3 Gründe, warum dich ein Jahresrückblick erfolgreicher macht

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Befragt man erfolgreiche Menschen, wie sie es schaffen, sich trotz beruflicher Schwierigkeiten, diverser Schicksalsschläge und Enttäuschungen immer wieder neu zu motivieren und ein kraftvolles Leben zu leben, sprechen sie auffällig häufig davon, dass sie sich regelmäßig zurückziehen, um sich Zeit für einen Rückblick zu nehmen. Dabei geht es ihnen nicht darum, nostalgisch dem „Früher war alles besser-Phänomen“ zu frönen oder missmutig im „Hätte-Wäre-Könnte-Modus“ zu verharren. Es geht ihren darum, den roten Faden in ihrem Leben zu suchen, aus der Rückschau heraus Mut und Ideen für die Zukunft zu sammeln und aus Vergangenem zu lernen. Die Rückschau hilft ihnen dabei, sich von Altlasten zu befreien und sich neu auszurichten.

Gerade zum Jahreswechsel bietet sich solch ein Rückblick an. Warum du dir auch Zeit für einen Jahresrückblick nehmen solltest, erkläre ich dir hier:

1. Mit Vergangenem bewusst abzuschließen macht Herz und Kopf frei für Neues

Es gibt Menschen, die kommen im Leben nicht voran, weil sie gedanklich in der Vergangenheit verharren. Sie trauern den tollen alten Zeiten nach oder lassen sich von früheren Problemen, Schicksalsschlägen und ähnlichem über Jahre hinweg lähmen. Wenn es einem aber gelingt, sich mit der eigenen Vergangenheit zu versöhnen, mit negativen Erlebnissen abzuschließen und sie einfach sein zu lassen was sie sind – ein Teil der Biografie -, wird man den Blick frei haben, um wieder nach vorn zu schauen. Man wird dann auch das Herz für neue wertvolle Kontakte öffnen und den Geist auf neue Ideen ausrichten können.

Dabei ist mir bewusst, dass manch eine*r einen überdurchschnittlich großen Rucksack mit sich herumschleppt und es keinesfalls immer einfach ist, mit Altem abzuschließen. Es liegt mir auch fern, negative Erlebnisse schön zu reden oder sie gar zu leugnen. Es geht mir darum, einen gesunden Umgang mit der eigenen Lebensgeschichte – auch mit dem, was das zurückliegende Jahr wesentlich geprägt haben mag – auszusöhnen. Nur so wird es gelingen, dass wir unser Leben aktiv positiv gestalten. Erfolgreiche Menschen murren und meckern nämlich nicht und leben nicht in der Vergangenheit.

2. Aus der Vergangenheit zu lernen stärkt Kompetenz und Resilienz

Bereits im Geschichtsunterricht in der Schule hörten wir immer wieder, wie wichtig es ist, aus der Vergangenheit zu lernen. Damit meinte man vor allem, man solle sich eine gewisse Wachsamkeit aneignen, um Fehler, die frühere Generationen einmal gemacht haben, nicht zu wiederholen.

Wer schlau ist, wendet dieses Prinzip nicht nur im politisch-gesellschaftlichen Sinne, sondern ebenso im persönlichen Leben an. Warum immer wieder in die gleichen Verhaltensmuster fallen, die gleichen Fehler zum x-ten Male wiederholen? Warum sich immer wieder vor Entscheidungen scheuen und sie von anderen treffen lassen? Warum jeden Funken einer neuen Idee direkt mit sämtlichen „Abers“ im Keim ersticken?

Fragen, die dir bei deinem Jahresrückblick helfen

Wenn du im Leben erfolgreich sein willst, dann lebe reflektiert. Damit dir das gelingt, ist es wichtig,  das zurückliegende Jahr sachlich (!) zu analysieren. Die folgenden acht Fragen helfen dir dabei:

a) Für welche Begegnungen warst du im letzten Jahr dankbar; welche Menschen haben dich auferbaut, ermutigt oder inspiriert?
b) Welches Feedback, Lob oder Kompliment hat dir gut getan und dich weitergebracht?
c) Welche deiner Talente oder Stärken konntest du im letzten Jahr einsetzen?
d) Welche Erfolge und Misserfolge hast du in deinem zurückliegenden Jahr erlebt?
e) Welche Umstände und welche inneren Überzeugungen haben dir geholfen, dass dir Dinge gelungen sind?
f) Welche Umstände und inneren Überzeugungen haben dazu geführt, dass dir manche Dinge nicht gelungen sind?
e) Welche Themen haben dich nachhaltig begleitet (z.B. durch Literatur, Veranstaltungen, Gespräche)?
g) Was waren unterm Strich deine wichtigsten Lernerfahrungen im letzten Jahr?

Nimm dir Zeit dafür. Diese Investition lohnt sich absolut! Manch einem hilft es, dabei einmal den Kalender des zurückliegenden Jahres durchzublättern oder die Dinge im Gespräch mit einer vertrauten Person zu reflektieren. Du wirst staunen, wie viele wertvolle Erinnerungen dabei zu Tage treten!

Aus diesen Überlegungen wirst du ableiten können, welches Umfeld eine Kraftquelle für dich ist und welche Bedingungen dir Kraft rauben. Du wirst herausfinden, mit welchen Menschen du dich mehr umgeben solltest und mit welchen weniger. Dir wird klarer sein, auf welche Ressourcen du zurückgreifen kannst, weil du im letzten Jahr gelernt hast, die eine oder andere Herausforderung zu meistern. Das Bewusstsein über genau diese Erkenntnisse füllt deinen Mut-Tank, erweitert deine Handlungskompetenz und wappnet dich für dein neues Jahr.
Erfolgreiche Menschen wissen nämlich um ihre Kompetenzen, ihre Grenzen und Kraftressourcen.

3. Ein Rückblick eröffnet neue Horizonte

Wenn du nun mit Vergangenem abgeschlossen hast und aus dem Erlebten konkrete Lernerfahrungen gezogen hast, dann verfügst du über einen wahren Schatz. Nutze ihn! Dein Schatz an Ressourcen, gemachten Fehlern und bewältigten Herausforderungen kann für dich zum Rückenwind werden, wenn du ins nächste Jahr startest. Dieser Schatz eröffnet dir neue Horizonte – sowohl gedanklich-kreativ als auch zwischenmenschlich.

Wenn du dein letztes Jahr betrachtest und dir die Antworten auf die oben genannten Fragen anschaust, wirst du ein klareres Bild gewinnen, welche Ziele du dir für das neue Jahr stecken willst. Manch einem wird dabei bewusst, dass die eigenen Prioritäten ungesund verschoben sind und hier oder da dringend nachjustiert werden muss. Wahrscheinlich ist auch, dass du neue Ideen entwickelst und eine Aufbruchsstimmung in dir wahrnimmst. Vielleicht erkennst du deinen ‚roten‘ Lebensfaden oder entwickelst dabei sogar eine Geschäftsidee. Erfolgreiche Menschen lieben es nämlich, neue Horizonte zu entdecken.

Probiere es doch auch einmal aus und schreib mir gerne im Kommentar, wie du deinen Jahresrückblick gestaltest!

Sei mutig, sei echt, sei einzigartig!

Deine Beate

 


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Gewinnspiel #MEINZIEL2017

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Ich liebe es Geschenke zu machen. Bereits etliche Wochen vor Weihnachten habe ich häufig schon alle Geschenke zusammen, die ich lieben Menschen in meinem Leben machen werde. Während der Geschenke-Planerei kam mir der Gedanke, doch auch mal meine Blog-Leser*innen beschenken zu können – mit einem ganz realen Coaching. Und so war diese Idee geboren. Hier erfährst du nun, wie du bei meinem Gewinnspiel mitmachen kannst, aber auch was es genau zu gewinnen und zu beachten gibt.

Was kann ich gewinnen?

Du hast die Chance auf ein sechsstündiges Coaching mit mir. Dabei kann es sich beispielsweise um ein Business-Coaching, ein Führungskräfte-Coaching oder ein Bewerbungs-Coaching handeln. Das genaue Anliegen besprechen wir dann individuell, sobald du gewonnen hast.
Das Coaching können wir im persönlichen 1:1 Gespräch in meinen Räumen durchführen und/oder via Skype und E-Mail-Austausch. Letzteres eignet sich vor allem prima für Vielreisende oder Klienten*innen, die weiter weg leben.

Wie kann ich mitmachen?

Lade dir das #MeinZiel2017-Gewinnkärtchen herunter, drucke es aus und notiere darauf (d)ein Ziel, für das es sich für dich lohnt, in 2017 Gas zu geben. Dann fotografierst du es einfach ab und postest es gemeinsam mit dem Hashtag #MEINZIEL2017 auf einem der bekannten Social Media-Kanäle (z.B. facebook, Pinterest, Instagram oder twitter). Sobald du mir den Link zu deinem Post via Email kontakt@beate-poespel.de geschickt hast, landet dein Kärtchen automatisch in der Lostrommel! Wichtig: Deine Email muss bei mir bis zum 31. Januar 2017, 23:59h eingegangen sein!
Mitmachen kann jede*r, die*der mindestens 18 Jahre alt ist. Egal ob du schon mal Coaching in Anspruch genommen hast oder nicht. Egal wo du lebst und arbeitest. Vielleicht warst du schon immer neugierig, was bei einem Coaching eigentlich so passiert. Du solltest allerdings mit einem richtigen, wahren, persönlichen Anliegen kommen und nicht mit einem fiktiven.

Wie und wann erfahre ich, ob ich gewonnen habe?

Aus allen eingegangenen Gewinnbeteiligungen wird am 1. Februar 2017 der*die Gewinner*in gezogen. Anschließend wird er*sie per Email über den Gewinn benachrichtigt. Prüfe also nach dem 1. Februar 2017 dein E-Mail-Postfach und ggf. auch deinen Spam-Ordner!
Hast du bist zum 28.02.2017 keine Gewinnnachricht erhalten, hat diesmal ein*e andere*r gewonnen. Dann darfst du natürlich auch gern auf dem üblichen Wege ein Coaching bei mir anfragen.

Was muss ich bei einem Gewinn beachten?

Sobald du die Gewinnnachricht via Email erhalten hast, antworte mir bitte unbedingt innerhalb einer Woche (7 Tage).  Ansonsten wird die Lostrommel nämlich noch einmal gerührt und der Gewinn geht an eine andere Person.
Dein Gutschein verfällt – sofern ungenutzt – innerhalb von 6 Monaten. Zuvor sollte daher mindstens dein erster Termin mit mir stattgefunden haben. Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden, jedoch nach Absprache mit mir auf eine andere Person übertragen werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich drück dir die Daumen und bin schon echt gepannt auf dein Ziel 2017!

Sei mutig, sei echt, sei einzigartig!

Deine Beate

Übrigens: Hier findest du Tipps für deinen Jahresrückblick. Denn ohne einen Rückblick ist es äußerst schwer, sich gute Ziele zu stecken! Und die Tatsache, dass du dir durchs Zielestecken selbst ein bedeutungsvolles Geschenk machen kannst, wird dir bestimmt die nötige Motivation geben, um Nägel mit Köpfen zu machen! Lies dazu meinen Artikel Was Geschenke und Ziele miteinander gemeinsam haben.


#wissenwasmirwichtigist. DER BLOG FÜR KLARHEIT, ORIENTIERUNG UND PERSÖNLICHKEIT.

Die Einsamkeit im Top-Management

Bergspitze

„Die Niederlage ist ein wunderbarer Coach“ (Bert Bleicher, einstiger geschäftsführender Gesellschafter der Hoffmann Group)

Führungsverantwortung zu tragen, ist eine große Aufgabe, an der manch eine(r) zerbricht. Hoch hinaus wollen wir alle, aber wie damit umgehen, wenn wir abstürzen, Träume platzen, Ängste überhandnehmen, Probleme zu groß werden, sich (vermeintliche) Gegner wie Bollwerke vor einem auftürmen?

Ich möchte dich heute auf eine Dokumentation aufmerksam machen, die kürzlich in der ARD ausgestrahlt wurde. Hier kommen (ehemalige) Top-Manager zu Wort. Außergewöhnlich ehrlich sprechen sie über eigene Fehler und was sie aus ihrem Scheitern gelernt haben. Hier wird einmal mehr sichtbar, dass sie Menschen sind – mit den gleichen Gefühlen, Hoffnungen, Ängsten und Zweifeln wie jede(r) andere auch.

Je höher man kommt, desto dünner die Luft

Der einzige Unterschied: Dort oben ist man sehr einsam. Mitleid mit Managern hat kaum einer; fragen können sie in Krisenzeiten niemanden; der Druck ist ungeheuer hoch. Rüdiger Striemer, Vorstand beim IT-Dienstleister Adesso und Buchautor von „Raus! Mein Weg von der Chefetage in die Psychiatrie und zurück“ drückt das so aus: „Scheitern ist keine Option“. Dies ist die weit verbreitete Denke in den Top-Etagen deutscher Unternehmen.

Aber schau einfach selbst mal rein. Vielleicht erkennst du die ein oder andere Parallele zu deinem Werdegang oder deinem Wertesystem und lernst dadurch aus Erkenntnissen der anderen. Dazu muss man im Übrigen häufig nicht erst ganz oben auf der Karriereleiter angekommen sein. Viele Führungskräfte im mittleren Management betrifft das ganz genauso.

Und wenn du keine Führungsverantwortung trägst, kann diese Reportage aus einem anderen Grunde augenöffnend für dich sein: Vielleicht rückt ein bisschen mehr Wissen und Verständnis  deine(n) Vorgesetzte(n) ja in ein anderes Licht. Könnte sein, du betrachtest sie/ihn anschließend weniger als Idol, Herrscher(in) oder Feind(in), sondern mehr als die/den Eine(n) unter Gleichen, die/der eben nur eine große Verantwortung trägt und damit ziemlich allein dasteht.

Link zur Reportage in der ARD-Mediathek

Ich bin gespannt auf deinen Kommentar.

Sei mutig, sei echt, sei einzigartig!
Deine Beate


#wissenwasmirwichtigist. DER BLOG FÜR KLARHEIT, ORIENTIERUNG UND PERSÖNLICHKEIT.

In eigener Sache: Neue Adresse

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Beate Pöpsel Coaching & Kommunikation hat jetzt eine neue Anschrift.  Ich freue mich darauf, meine Klientinnen und Klienten aus dem Raum Düsseldorf, Essen, Ratingen, Duisburg, Krefeld und Neuss nun im schönen und günstig gelegenen Ratingen-Lintorf begrüßen zu dürfen!

Dank der guten Anbindung an das regionale Autobahnnetz ist die neue Adresse ab sofort aus allen Himmelsrichtungen zügig erreichbar: Anna-Fohrn-Str. 44, 40885 Ratingen-Lintorf.
Also bis bald!

Sei mutig, sei echt, sei einzigartig!
Deine Beate


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Ostergrüße

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Bestimmt fragst du dich schon, warum du so lang nichts mehr von mir gelesen hast. Nun, das Leben 1.0 hatte mich in den letzten Wochen voll im Griff – mit Umzug, Umschulung unseres Sohnes, Influenza und allerhand mehr. Aber jetzt ist Ostern! Ein wahrer Neuanfang in vielerlei Hinsicht.

Und somit wünsche ich dir ein superschönes Osterfest und grüße dich mit einem meiner Lieblingszitate, welches ich vor Jahren auf einer Postkarte gelesen hab:

„Wer Ostern kennt, kennt auch seine Zukunft.“

Sei mutig, sei echt, sei einzigartig!
Deine Beate


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Lesenswert: Das Blog joincreativepeople.com

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Dich interessieren kreative, moderne Arbeitsformen? Dein Herz schlägt für eine wertschätzende Arbeits- und Führungskultur? Dann hab ich was für dich! Eine geschätzte Coaching-Kollegin von mir thematisiert nämlich genau diese Fragen in ihrem Blog joincreativepeople.com.

In ihren Artikeln dreht sich alles um die Methode „Design Thinking“ (dt. gestaltendes Denken), mit der die Kultur in Unternehmen gravierend verbessert und Probleme innovativ gelöst werden können. Die beiden Autoren Karla Schlaepfer und Martin Welz haben hierzu namhafte Professoren und Unternehmer interviewt. Sie berichten aus erster Hand, wie es mit „Design Thinking“ gelingt, den Menschen tatsächlich in den Mittelpunkt der Organisation zu rücken und zugleich empathische, nutzerfreundliche und kreative Lösungen für die Kunden zu schaffen – mitten im heutigen Wirtschaftsleben mit all seinen Herausforderungen, lehr- und lernbar für die Belegschaft und on top auch noch schnell umsetzbar.

Ich finde diesen Blog toll, weil er immer wieder interessante Impulse für die Arbeitswelt gibt – betrachtet durch die Brille von Kreativen, Historikern, Pädagogen und Querdenkern. Er ist eine Einladung an Führungskräfte, die bereit sind über ihren Tellerrand zu schauen und von erfolgreichen Unternehmen wie z.B. Google und Apple zu lernen. Und ganz nebenbei trainierst du beim Lesen des Blogs sogar noch deine Englischkenntnisse. Denn Karla schreibt in ihrer Muttersprache Englisch. Also unbedingt mal reinklicken und umdenken!

Sei mutig, sei echt, sei einzigartig!
Deine Beate


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(P)Fundstück: „Liebe Freundin, es tut mir leid“

(P)fundstücke
Freundschaften sind eines der größten Geschenke in unserem Leben. Und doch bergen sie häufig auch die größten Herausforderungen. Wir wachsen an ihnen, lernen, lieben, scheitern … Nicht umsonst hab ich hier im Blog schon mal darüber geschrieben: 3 Gründe, warum du Freundschaften kündigen solltest

Eher zufällig bin ich kürzlich auf eine Schlagzeile der Zeitschrift Barbara gestoßen. Eigentlich lese ich Frauenzeitschriften maximal im Wartezimmer meines Arztes. Weil ich Barbara Schöneberger irgendwie mag und mich das Thema Freundschaften immer wieder beschäftigt, hab ich mir die Zeitschrift diesmal gekauft. Und kann sagen: hier ist ein wirklich lesenswerter Beitrag erschienen, den ich dir empfehlen will.
Wenn du deine Freundschaften bewusst unter die Lupe nehmen willst, Entscheidungs- oder Reflexionshilfe für eigene verfahrene Situationen in deinen Freundschaften suchst, dann lege ich dir den Artikel „Liebe Freundin, es tut mir leid“ (Barbara, Ausgabe Nr. 2, ab Seite 15) ans Herz.

Hier kommen sieben Frauen kurz und knackig mit ihren Erfahrungen zu Wort. Sie berichten total ehrlich, reflektierend und respektvoll davon, dass und warum sie einen Freund im Stich gelassen haben. Das Gute daran: es wird nichts verschönt, es regt zum Nachdenken an und hilft dir vielleicht, eigene gute Entscheidungen in punkto Freundschaften zu treffen.

Sei mutig, sei echt, sei einzigartig!
Deine Beate


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